Sieben Minuten vor Schluss des „Finalspiels“ gegen Mazedonien führte die Schweiz 29:24 und war auf dem besten Weg zum Turniersieg in der 37. Auflage des Yellow Cup, die wegen der ungünstig liegenden Feiertage vom 2. bis 4. Januar 2009 in einer etwas professionelleren Aufmachung als offizielles Vierländerturnier ausgetragen wurde und insgesamt von 5000 Zuschauern besucht wurde. Dann erlebte die Mannschaft von Goran Perkovac einen krassen Einbruch, kassierte in sechs Minuten sieben Gegenstosstore in Folge und musste froh sein, dass Andi Schmid kurz vor dem Abpfiff wenigstens noch ein 31:31-Unentschieden erzwingen konnte. In der Endabrechnung war das aber zu wenig. Bei Punkt- und Tordifferenzgleichheit liess die höhere Zahl der geschossenen Tore die erstmals antretenden Mazedonier jubeln. Mit Weltstar Kiril Lazarov wussten sie auch den erfolgreichsten Schützen in ihren Reihen. Einen gelungenen Einstand in Winterthur feierte auch die Mannschaft von Saudiarabien, die sich mit einer unorthodoxen Spielart die Sympathien der Zuschauer eroberte und sich Mazedonien und der Schweiz nur mit einem Tor geschlagen geben musste und gegen die Türkei zu einem klaren Sieg kam.
Schlussklassement:
1. Mazedonien 3 2 1 1 96:84 5
2. Schweiz 3 2 1 1 87:75 5
3. Saudiarabien 3 1 0 2 79:77 2
4. Türkei 3 0 0 3 68:95 0
Beste Torschützen:
Kiril Lazarov (Mazedonien) 22 Tore
Mustafa Alhabib (Saudiarabien) 21 Tore
Andi Schmid (Schweiz) 19 Tore
Manuel Liniger (Schweiz) 17 Tore
Bandar Alharbi (Saudiarabien) 15 Tore
David Graubner (Schweiz) 15 Tore
Attraktivster Spieler: Manuel Liniger (Schweiz)
Bester Torhüter: lsaeed Manaf (Saudiarabien)
Beste Schiedsrichter: Andrei Gousko / Siarhei Repkin (Weissrussland)
Fairnesspreis: Mazedonien
Publikumspreis: Saudiarabien
Besondere Verdienste: Ernst Moser / Heinz Hartmann












